NEUIGKEITEN / Johannes Hintze im Interview mit „swimsportnews“

Johannes Hintze gibt dem Onlinemagazin „swimsportnews“ ein Interview über das vergangene Jahr 2013 und einen kleinen Ausblick auf das kommende Jahr: Der junge Brandenburger Johannes Hintze drückte dem deutschen Nachwuchsschwimmen im zurückliegenden Jahr seinen Stempel auf. Das 14-jährige Multitalent eilte von Meistertitel zu Meistertitel und knackte dabei einen Altersklassenrekord nach dem anderen. Im Interview mit swimsportnews blickt Hintze zurück auf die ereignisreiche Zeit und gibt einen Ausblick darauf, was wir in Zukunft noch von ihm erwarten können.

Bildquelle Mirko Seifert

Johannes, 2013 war für dich ein Jahr, in dem du unzählige Altersklassenrekorde aufgestellt hast, zehn Mal deutscher Meister im Jahrgang 1999 wurdest und deinen ersten Meistertitel in der offenen Klasse gewonnen hast. Wie siehst du deine Leistungen im zurückliegenden Jahr?

 

Ich sehe sie selber als unglaublich. Mit solchen Ergebnissen hätte ich zu Beginn des Jahres nie gerechnet. Bei manchen Zeiten konnte ich es selbst erst einmal nicht glauben, aber mit etwas Abstand sehe ich sie als Ergebnis meiner guten Trainingsleistung.

 

Mittlerweile nennen dich viele Experten Jahrhunderttalent, ziehen erste Parallelen zu Michael Phelps und sehen in dir die Hoffnung des deutschen Schwimmsports. Wie fühlt sich das an und wie gehst du mit solchen Statements um?

 

Ich bin schon stolz, dass jetzt schon Parallelen zu Michael Phelps gezogen werden oder ich als ,,Hoffnung des Deutschen Schwimmsports“ bezeichnet werde. Allerdings entsteht dadurch auch ein großer Druck, aber ich denke, dass ich mittlerweile sehr gut damit umgehen kann.

 

Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal hast du  mit deinem Sieg im B-Finale über 200m Lagen  für Furore gesorgt und warst Bestandteil der 4x50m Freistil deines neuen Vereins, die Deutscher Meister wurde. Wie nehmen deine Teamkollegen und Freunde deine rasante Entwicklung war?

 

Sie gratulieren mir und können es, wie ich selber auch oft, gar nicht glauben. Außerhalb des Beckens nehmen sie mich dann aber wie ein ganz normalen Jugendlichen war. Das find ich gut so!

 

Seit zweieinhalb Jahren lebst und trainierst du in Potsdam. Wie wichtig war dieser Schritt für deine Entwicklung?

 

Es war ein wichtiger Schritt in meiner schwimmerischen und schulischen Entwicklung. Ich hatte in den zweieinhalb Jahren eine unglaubliche Leistungssteigerung, was auch damit zusammenhängt, dass ich hier optimale Bedingungen habe, um Schule und Sport miteinander zu verbinden. Zusätzlich habe ich auch noch ein super Umfeld hier in Potsdam.

 

Du schwimmst nun auch seit November offiziell für den Potsdamer SV? Warum gerade in diesem Jahr der Wechsel?

 

Ich trug diesen Gedanken schon länger in meinem Kopf. Zum einen ist es mittlerweile so, dass sich mein gesamter schulischer und sportlicher Lebensmittelpunkt nach Potsdam verlagert hat. Zum anderen fehlt mir dadurch auch der Kontakt zum Verein in Brandenburg und in Potsdam habe ich immer einen Ansprechpartner  vor Ort. Somit habe ich mich dann für den Vereinswechsel entschieden. Schon allein wegen des Staffelsieges bei den DKM in Wuppertal hat es sich für mich gelohnt.

 

In wie weit widmen dir denn DSV-Größen wie Yannick Lebherz, Felix Wolf und Christian Diener, die ebenfalls in Potsdam trainieren, ihre Aufmerksamkeit? Gibt’s von denen manchmal den ein oder anderen Tipp?

 

Es ist ein sportlich faires Verhältnis. Ich bekomme von ihnen ab und zu den ein oder anderen Tipp. Es ist toll wenn man Leute mit mehr Erfahrung als Ansprechpartner hat.

 

Vor wenigen Wochen wurde die Potsdamer Schwimmhalle aufgrund einer instabilen Dachkonstruktion geschlossen und euer Trainingsalltag damit massiv gestört? Wie empfindest du diese Situation?

 

Es ist für uns Schwimmer ein großes Problem.  Zur Zeit müssen wir versuchen den größten Teil unseres Trainingsprogramms in der Schwimmhalle am Brauhausberg zu absolvieren, was aber großen zusätzlichen Sress bedeutet. Wir müssen das jetzt durchziehen bis eine dauerhafte Lösung gefunden wurde.

 

In deiner Trainingsgruppe schwimmst du mit großem Abstand vorn weg. Gibt es schon konkrete Pläne für einen Wechsel in die TG Hoffmann/Warnatzsch?

 

Johannes: Konkrete Pläne gibt es noch nicht. Überlegungen ja. Wir machen aber Trainingsgruppen übergreifendes Training, sodass ich ab und zu auch schon mit den ,,Großen“ zusammen trainieren kann.

 

Das vergangene Jahr ist wohl kaum zu toppen. Was sind deine Ziele für 2014?

 

Ich möchte bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften wieder erfolgreich sein und die Qualifikation zu den Youth Olympic Games in China schaffen. Das ist ein sehr großes, aber erreichbares Ziel für mich.

 

Über 200m Lagen bist du bereits unter der zwei Minuten Marke geblieben und so mancher traut dir sogar die Qualifikation für die Europameisterschaften in Berlin zu? Liebäugelst du mit diesem Großereignis?

 

Johannes: Ich habe schon manchmal darüber nachgedacht, aber ich denke, dass ich noch ein bisschen jung dafür bin. Allerdings wäre es schon ein tolles Erlebnis, aber ich bin da sehr bescheiden was diese Äußerungen angehen. Lieber würde ich mich für die Youth Olympic Games qualifizieren und da erfolgreich sein.

 

Wenn du einmal einen Blick auf die kommenden Jahre wirfst? Was sind deine sportlichen und persönlichen Wünsche für die Zukunft?

 

Ich wünsche mir, dass ich gesund bleibe, mein Training weiterhin so gut läuft und ich meinen Ehrgeiz und den Spaß am Schwimmen behalte. Neben dem Sport möchte ich auch meine schulischen Leistungen nicht vernachlässigen und dann ein ordentliches Abitur machen.

 

http://swimsportnews.de

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